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HVM führt neues Spielsystem ein

13.02.2019

Nachdem die Beschwerden über SIS auch bei uns angekommen waren und klar wurde, dass SIS keine weiteren Programmierungen am System mehr vornehmen würde, musste ein neues System zur Verfügung gestellt werden, woraufhin das Erweiterte Präsidium des HVM, in enger Absprache mit den Kreisen, einstimmig beschlossen, zeitnah eine Lösung zu finden.

Da HVM und HVN auch gemeinsame Ligen (Handball Nordrhein) betreiben, wollten wir gemeinsam nach einem neuen System suchen.

Sportradar (Spielplansystem für den Bereich des DHB) hat erklärt, dass er die Landesverbände aktuell nicht aufnehmen werde.

Somit standen nur noch zwei Anbieter zur Wahl.

Beide erklärten sich bereit, ihr System Vertretern der Kreise in den beiden Verbänden getrennt voneinander vorzustellen. Nach dieser Vorstellung entschieden die Kreisvertreter, ihren zuständigen Gremien zu empfehlen, künftig mit „nuLiga“ zusammen zu arbeiten.

Seitdem arbeiten Mitarbeiter(innen) des Verbandes und der Kreise zusammen mit Vertretern der Anbieterfirma an der Implementierung des Systems, damit die kommende Saison schon mit „nuLiga“ bestritten werden kann.

Jetzt schon nutzen 12 Verbände im DHB dieses Programm. Mit HVM und HVN werden es dann 14 sein.

 

Ein großer Vorteil ist, dass das System online arbeitet und es keinen Download mehr geben muss, bevor im System gearbeitet werden kann.

Es ist daher egal, ob man mit Mac oder mit Windows arbeitet.

Es enthält beispielsweise ein Passmodul, dass die Funktion enthält, Pässe online zu beantragen und ggf. sogar vorläufige Spielberechtigungen online zu erhalten. Der „Papierkram“, was vor allem im Jugendbereich die eine oder andere Herausforderung darstellt, wird damit verhindert.

 

Insgesamt ist es nach dem ersten Eindruck der Teilnehmer(innen) an der Vorstellung des Programms ein ausgereifteres System, dass in Zusammenarbeit mit den Nutzern ständig verbessert werden kann.

Dafür werden sich zweimal im Jahr Vertreter der Landesverbände mit dem Anbieter treffen, um Verbesserungen am System zu besprechen und umzusetzen.

 

Sobald das System „online“ ist, möchte der HVM mit Euch gemeinsam daran arbeiten, dass das System sich stetig weiterentwickeln kann. Anregungen, was wie verbessert werden könnte, sind willkommen, auch wenn sich sicherlich nicht alles im Kontext der anderen beteiligten Landesverbände umsetzen lassen wird.

 

Foto: Vertreter des HVM während der Veranstaltung