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Männliche Auswahl des HVM gewinnt den Deutschland Cup und schreibt Geschichte

23. 12. 2019

Mit breiter Brust ging es für die Jungs der HVM-Auswahl in Richtung Berlin, um beim Deutschlandcup 2019 in Berlin dabei zu sein. 

Wohin der Weg am Ende geht und ob die Jungs weiterhin so erfolgreich spielen würde, wie in den bisherigen Turnieren, konnte man noch nicht sagen, immerhin hatte man mit Bremen, Berlin und Niedersachsen eine schwere Aufgabe vor der Brust. Aber das Ziel war klar, es sollte die bestmögliche Gruppenplatzierung erreicht werden, um ins Viertelfinale einzuziehen. 

Unsere Auswahl startete im ersten Spiel gegen Bremen und die lange Anreise steckte noch in den Knochen. Auf die ersten Aktionen, fanden die Bremer immer wieder eine schnelle Antwort, aber unsere Jungs hielten tapfer dagegen und waren schon in den ersten paar Minuten die dominierende Mannschaft. Leider zeigte sich das noch nicht auf der Anzeigetafel, aber der Ball kam ins rollen. Bis zum 8:8 war es ein spannendes und schnelles Spiel, aber je länger das Spiel dauerte, desto stärker wurden die Jungs. Mit einem 12:18 ging es in die Halbzeitpause. 

Die Jungs blieben am Ball und konnten durch konsequentes Tempospiel und einer felsenfest stehenden Abwehr, die Führung verteidigen und drückten den Bremern ihr Spiel auf. Am Ende, gewannen die Jungs mit einem starken 29:23 ihr erstes Spiel und konnten sich anschließend ein Spiel ausruhen. 

Die kurze Verschnaufpause kam gerade recht, stand doch mit dem nächsten Spiel der erste Härtetest bevor. Gegen starke Niedersachsen, galt es noch einmal alles hineinzuwerfen, um dem Viertelfinale einen Schritt näher zu kommen und die Ausgangslage zu verbessern.
Mit einer konsequenten Deckung und schnelle Tore, sollte die Basis für den Sieg gelegt werden und die Jungs hielten sich an den Matchplan von ihrem Trainer-Duo Jamal Naji und Basti Hoffmann. 

Mit einer 3:2:1 Deckung, konnte das Aufbauspiel der Niedersachsen immer wieder gestört werden und das hatte schnelle und aktive Ballgewinne zur Folge. Diese Chancen wurden immer und immer wieder genutzt, wodurch der Vorsprung langsam wuchs und auch der Pausentee, konnte das Spiel der HVM-Jungs nicht stoppen. Die konsequente Deckungsarbeit brachte den Schlüssel, auch in Halbzeit 2 um am Ende nicht nur einen ungefährdeten 25:19 Sieg zu feiern, sondern auch den Einzug ins Viertelfinale bejubeln zu können! 

Nach einem spannenden Spiel gegen Berlin, stand das Viertelfinale gegen den Bayerischen HV an.

Im Viertelfinale wurde es noch einmal ein enges Spiel, welches hart umkämpft wurde. Nach einem nicht optimalen Start, war dann die offensive Abwehr der Schlüssel zum Erfolg. Aus der Deckung heraus, konnten immer wieder Bälle gewonnen werden, auch wenn noch eine leichte Unkonzentriertheit dafür sorgte, dass das Spiel eng blieb. Die Jungs kämpften aber weiter und schafften es so, auch gegen den Bayerischen HV die weiße Weste zu wahren.

So stand das Halbfinale an. Gegen stark aufspielende Baden-Württemberger sollte es ein Halbfinale werden, was man nicht so schnell vergessen würde. Keine der beiden Mannschaften konnten sich entscheidend absetzen und die Führung sollte regelmäßig wechseln. Dennoch behielten die Jungs ihr Spiel bei. Aus einer offensiven und kämpferischen Deckung konnten immer wieder Bälle erobert werden und schnelle Tore erzielt werden. Vorne wurde der Ball clever rumgespielt und die Lücken öffneten sich permanent. Trotzdem blieb der Gegner immer in Schlagdistanz und erst der letzte Wurf fand seinen Weg nicht nur ins Tor, sondern brachte auch den Finaleinzug!

 

Am nächsten Tag war es dann soweit und das Finale stand vor der Tür. Definitiv ein besonderer Moment, nicht nur für die Jungs der HVM-Auswahl, sondern auch für den gesamten HVM. Immerhin konnten die Jungs Geschichte schreiben und zum ersten Mal in der Geschichte des HVM den Pokal holen.

Die Jungs starteten furios! Starke Paraden, einfache Tore und eine kämpferische Offensive und Defensive brachte schnell eine drei Tore Führung. Aber der Gegner aus Sachsen wollte sich nicht unterkriegen lassen. Leichte Ballverluste und das Aluminium verhinderten eine größere Führung und so schaffte Sachsen nicht nur den Ausgleich zur Halbzeit, sondern auch eine 1-Tore-Führung für den Gegner. 

Ihr Trainer-Duo fand in der Halbzeit aber die richtigen Worte und die Jungs legten einen Start nach Maß hin. Die Rückraumachse fand immer wieder gute Möglichkeiten und die Außen spielten gekonnt ihre Schnelligkeit aus. So wurde es ein schnelles und umkämpftes Spiel, bei dem der HVM ihre Chancen ein wenig besser nutzte. So konnte die Führung schnell wieder gewonnen werden.

Sachsen ließ sich dennoch nicht abschütteln und blieb in Schlagdistanz. Die Führung blieb dennoch beim HVM, denn unser Torhüter im Tor, hatte einen Sahnetag erwischt und konnte immer wieder auch 100% Chancen abwehren.

So stand 5 Minuten vor Ende schon eine zwei Tore Führung auf der Anzeigetafel.

Der HV Sachsen stellte nun seine Abwehr um und versuchte mit einer offensiven Manndeckung die HVM-Jungs aus dem Konzept zu bringen. Mit dem Turniersieg vor Augen, wurden die letzten Kräfte noch einmal mobilisiert und eine bewegliche Offensive fand genug Lücken, um nicht nur zum Tor durchzubrechen, sondern auch ihr Spiel beizubehalten.

Mit einer weiteren Glanzparade konnte dann über einen schnellen Angriff die erneute 3-Tore-Führung erobert werden.

Schon ein paar Sekunden vor Ende war somit klar, dass die Auswahl Geschichte geschrieben hat und zum ersten Mal den Deutschland-Cup holen würde.

Eine letzte Parade und ein letztes schnelles Tor, waren die letzten Aktionen im Finale.

Nachdem die Sirene erklang, war es danach nur noch pure Freude, die Fans, Betreuer, Trainer und Spieler entgegenschlug und den erstmaligen Gewinn des Deutschland Cups bedeutete!

 

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